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Linklaters berät innogy bei Ausgründung von Drohnen-Plattform „ucair“

München, 20.03.2017

Linklaters hat innogy’s Innovation Hub bei der Ausgründung der Drohnen-Inspektions-Plattform ucair beraten. ucairs Geschäftsmodell ist es, Eigentümern und Betreibern von Photovoltaik-Anlagen eine Optimierung des Ertrags ihrer Anlagen zu ermöglichen – durch den Einsatz spezieller Drohnen, die die Anlagen aus der Luft inspizieren und durch Thermografie-Aufnahmen Defekte und Ineffizienzen aufdecken. Diese Methode ist wesentlich effektiver und damit kostengünstiger als bisher angebotene Inspektionsdienstleistungen für Photovoltaik-Anlagen. Dabei besitzt ucair keine Drohne selbst, sondern bringt erfahrene Drohnenpiloten aus ihrem Netzwerk mit Anlageneigentümer bzw. -betreiber zusammen und übernimmt im Anschluss auch die Datenauswertung. Entwickelt wurde das Geschäftsmodell von zwei Mitarbeitern des innogy Innovation Hub, die nun ucair in eigener unternehmerischer Verantwortung weiter fortentwickeln werden.

Die Ausgründung von ucair ist Teil der Strategie, disruptive Geschäftsmodelle für das zukünftige Energiesystem zu entwickeln. Im Rahmen dieser Strategie soll zum einen in externe Start-up Unternehmen während ihrer Seed- oder Growth-Phase investiert werden; zum anderen sollen neue Geschäftsideen und -modelle, die innerhalb des innogy Innovation Hub entwickelt werden, in neuen Gesellschaften ausgegründet werden. Diese werden über die innogy Venture Aktivitäten, anderen strategischen Partnern oder Venture Capital Unternehmen finanziell und logistisch unterstützt. Hinter dieser Strategie steht das erklärte Ziel, an digitalen, plattformbasierten Geschäftsmodellen in den Bereichen Energieversorgung und -dienstleistungen zu partizipieren und das bestehende innogy-Portfolio um innovative Produkte und Dienstleistungen zu ergänzen.

Linklaters beriet unter Federführung von Dr. Florian Harder und Dr. Niclas von Woedtke (beide Corporate/M&A, München). Weitere Teammitglieder waren Dr. Jann Jetter (Tax, München), Dr. Andreas Dehio (Aufsichtsrecht, Frankfurt), Ingo Sappa (Arbeitsrecht, München) Korel Kaplan (Corporate/M&A, München) und Melanie Svenja Haubrich (Aufsichtsrecht, Frankfurt).