Skip to main content

Dynamisch steuern.

Das sich ändernde ökonomische, ökologische und soziale Umfeld zwingt die Automobilwirtschaft zu fortlaufenden Anpassungen. In aufstrebenden Volkswirtschaften insbesondere Asiens wird das Auto endlich vielfach zu einem erschwinglichen, lange ersehnten Statussymbol - während die Neigung junger Stadtbewohner in vielen Ländern Europas und Nordamerikas, ein Auto besitzen zu wollen, abnimmt, ohne dass auf die mit Autos verbundene Mobilität verzichtet werden soll. Während der Absatz von Autos weltweit ansteigt, sinkt er in Europa; gleichzeitig werden in Europa neue Modelle des kurzfristigen Zugangs zu Autos ausprobiert.

Aus dem klassischen Fortbewegungsmittel wird mehr und mehr ein fahrender Computer bzw. ein fahrendes Smartphone. Techniken und Technologien, die vor einigen Jahren noch fremd im Auto waren, entscheiden mehr und mehr über Verkaufserfolg und Marktanteile. Der Druck, die Emissionen zu verringern, steigt, doch noch hat sich kein emissionsarmer oder –freier Antrieb durchgesetzt und auch die notwendige Infrastruktur – etwa zum massenhaften und schnellen Laden von elektrisch betriebenen Fahrzeugen – besteht vielfach nur in den Köpfen oder auf den Reißbrettern der Ingenieure. Dies ist eine besondere Herausforderung für eine Industrie, in der neue Produkte (neue Modelle) einen Vorlauf von mehreren Jahren haben. 

Die Konzentration der Marktteilnehmer und die Zahl der Allianzen und Joint Ventures wird weiter steigen, um die notwendigen Entwicklungskosten für umweltfreundliche Antriebe, für leichtere Karosserien und andere Bauteile, aber auch generell für rentable Plattformen auf möglichst große Stückzahlen zu verteilen. Die Autoindustrie wird aber auch vermehrt auf Partnersuche in anderen Industrien gehen müssen, für die Herstellung sicherer, schnell ladbarer, ausdauernder und langlebiger Batterien, für die Vernetzung des Autos, für leichtere Werkstoffe, für neue Konzepte der Vermietung, zur Erstellung oder wenigstens Abstimmung notwendiger Infrastrukturen. 

Doch neue Allianzen bringen auch eine Vielzahl rechtlicher Fragen mit sich und verlangen nach präziser Umsetzung der getroffenen Entscheidungen und Vereinbarungen. Sie müssen zudem den wettbewerbsrechtlichen Anforderungen aller betroffenen Jurisdiktionen genügen. Wir haben viele nationale und internationale Joint Ventures mitgestaltet, wir kennen nicht nur die rechtlichen sondern auch die wirtschaftlichen und wettbewerblichen Rahmenbedingungen und Belange der Automobilindustrie aus zahlreichen Mandaten. Beides verbinden wir, um unseren Mandanten stets kompetent und unaufgeregt zur Seite zu stehen, denn gerade Joint Ventures können nur so gut und erfolgreich sein wie es ihre rechtlichen Grundlagen erlauben.

Auch der bei Bündelung von Kräften durch Käufe oder öffentliche Übernahmen verfügen wir gerade im Bereich der Automobilindustrie über sehr breite Erfahrung gespeist aus der Mitwirkung an vielen bedeutenden Zusammenschlüssen in diesem Bereich. Diese Erfahrung spart unseren Mandanten Zeit und Geld: Wir brauchen keine Einweisung in das wirtschaftliche Umfeld sondern können uns von Anfang an auf das Wesentliche konzentrieren und unsere eigenen Kenntnisse beisteuern. Gleiches gilt für die Finanzierung dieser Transaktionen.

Gefahren drohen von Zeit zu Zeit auch von anderer Seite: Bereits ein insolventer Zulieferer kann die just in time Produktion zum Erliegen kommen lassen. Droht ein solcher Fall, können Mandanten auf unsere nationale wie grenzüberschreitende Restrukturierungs- und Insolvenzexpertise vertrauen. Die Kenntnisse der unterschiedlichen Insolvenzsysteme in Europa, Amerika und Asien und unsere Involvierung in viele Restrukturierungsmandate der Autoindustrie helfen uns, für unsere Mandanten praktikable Wege zur Produktionssicherung zu finden. 

Auch unsere übrigen Spezialisten wie etwa unsere Arbeitsrechtler, Vertragsrechtler, Umweltrechtler und Steuerrechtler sowie unsere prozessual tätigen Kollegen verfügen nicht nur über exzellentes juristisches Fachwissen sondern auch über eine breite und vielfältige Erfahrung mit rechtlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen rund um die Autoindustrie.

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Um rechtliche Fragen mit unserem globalen Automobil-Team zu besprechen, kontaktieren Sie gern unsere Sektorleiter in Deutschland, Rüdiger Thiele und Stephan Oppenhoff.

 

 

  • Volkswagen AG bei der Übernahme von MAN durch ein Pflichtangebot 
  • Audi bei der Übernahme des italienischen Motorradherstellers Ducati von Investindustrial
  • Johnson Controls bei dem Erwerb der CRH Hammerstein Gruppe, der KEIPER Gruppe und des Automobilgeschäfts der RECARO Gruppe
  • Federal-Mogul bei der Übernahme des Zündkerzengeschäfts von BorgWarner
  • PSA Peugeot Citroën kartellrechtlich bei dem Abschluss einer globalen strategischen Allianz mit General Motors
  • BMW/PSA Peugeot Citroën bei der steuerlichen Strukturierung eines beabsichtigten Joint Venture zwischen BMW und PSA Peugeot Citroën (BMW Peugeot Citroën Electrification) zum Ausbau der Zusammenarbeit bei Hybrid-Technologien
  • TMD Friction und den Insolvenzverwalter, Dr. Frank Kebekus, bei dem Verkauf an Pamplona Capital sowie im Rahmen des vorhergehenden Restrukturierungsprozesses
  • Die Darlehensgeber beim 1,5 Milliarden Euro Überbrückungskredit für die Adam Opel GmbH
  • Die Darlehensgeber bei der Finanzierung der Übernahme der Continental AG durch die Schaeffler KG und ihrer anschließenden Restrukturierung
  • Citibank und Goldman Sachs bei der Finanzierung des Erwerbs der Siemens VDO Automotive AG von der Siemens AG durch die Continental AG
  • BMW Gruppe beim Aufbau ihres eigenen Vertriebsnetzwerkes und Finanzdienstleistungsgeschäftes in Zentral- und Ost-Europa