Skip to main content

Kompetenz und kulturelles Bewusstsein.

Die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen sind traditionell sehr eng geknüpft. Nach dem Wegfall eines Großteils der internationalen Wirtschaftssanktionen, die gegen das Land verhängt wurden, bieten sich Unternehmen hervorragende Geschäftschancen in einem Markt mit 75 Millionen potenziellen Kunden. In nahezu allen Industriesektoren besteht ein enormer Nachhol- und Modernisierungsbedarf.

Rund 30 Prozent der industriellen Infrastruktur im Iran stammt aus deutscher Produktion. Das macht das Land gerade für exportorientierte Unternehmen aus diesem Sektor sehr interessant.

Schon vor dem Erlass der Wirtschaftssanktionen hat Linklaters zahlreiche Mandanten bei ihrem Iran-Geschäft beraten. Im Vordergrund standen dabei die Sektoren Energie, Chemie, Infrastruktur, Transport & Logistik sowie industrielle Produktion (insbesondere die Stahl- und Automobilindustrie). Bereits kurz nach dem sogenannten Implementation Day am 16. Januar 2016, an dem die neuen Verordnungen in Kraft getreten sind, haben wir mit der Beratung eines deutschen Solarpark-Lieferanten im Rahmen der Entwicklung, Errichtung und Lieferung mehrerer Anlagen in den Iran eine der ersten Investitionen begleitet.

Aufgrund des enormen Anstiegs der Investitionen deutscher und internationaler Unternehmen im Iran haben erfahrene Berater aus mehreren deutschen Linklaters Büros und Fachbereichen ihre Kompetenzen gebündelt und einen gemeinsamen Iran Desk ins Leben gerufen. Mit unserem deutschen und dem globalen Netzwerk verfügt Linklaters über tiefgreifende branchenspezifische Expertise in allen für das Iran-Geschäft relevanten Sektoren. Dabei haben wir auch die außenwirtschaftsrechtlichen Fragestellungen einschließlich des Investitionskontrollrechts und des deutschen und europäischen Sanktionsrechts im Blick. Denn auch nach dem Wegfall erheblicher Teile des Sanktionsregimes für Iran im Zuge des Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) bleiben weiterhin relevante außenwirtschaftsrechtliche Beschränkungen in Kraft, die es zu beachten gilt. An den Schnittstellen zum Außenwirtschaftsrecht anderer Jurisdiktionen, insbesondere zum US-Sanktionsrecht, binden wir unsere Kollegen und Partner in den jeweiligen Ländern mit ein.

Als weiteren wesentlichen Erfolgsfaktor unserer Beratung im Iran-Geschäft betrachten wir schließlich die sichere Beherrschung der Sprache sowie das Bewusstsein um die kulturellen Besonderheiten. Zu den Mitgliedern unseres Teams gehören gebürtige Iraner, die sowohl fließend Farsi sprechen als auch über profunde Landeskenntnisse verfügen. Darüber hinaus arbeiten wir bereits seit Jahren vertrauensvoll mit renommierten Rechtsanwälten und Beratern in Teheran zusammen.

  • Projektfinanzierung des BOT-Energieprojektes in Pareh Sar
  • Projektfinanzierung des BOT-Energieprojektes in Ali Abad
  • Joint-Venture-Vereinbarungen mit dem iranischen Unternehmen National Petrochemical Company (NPC) im Zusammenhang mit einer Gas-to-Liquids (GTL)-Anlage im Iran
  • Beratung bei der Entwicklung einer Gas-to-Methanol-to-Polypropylene-Anlage und einer Anlage zur Verflüssigung von Erdgas im Iran
  • Beratung eines weltweit führenden Hafeneigentümers/-betreibers bei der Optimierung und dem Ausbau eines auf BOT-Basis auszubauenden Containerhafens
  • Beratung einer führenden Ölgesellschaft als langfristiger Abnehmer von Flüssigerdgas (LNG) aus dem persischen LNG-Projekt
  • Beratung eines Mobilfunkbetreibers bei seinem Gebot für die dritte Mobilfunk-Telekommunikationslizenz und damit verbunden Joint-Venture-Vereinbarungen
  • Beratung einer führenden Ölgesellschaft bei der Entwicklung einer neuen petrochemischen Anlage in Assaluyeh

Wir sind vertreten in 20 Ländern und haben Büros in 29 führenden Wirtschaftszentren weltweit. An unseren deutschen Standorten beraten Sie 320 Anwälte zu Fragen des Wirtschafts- und Steuerrechts.