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Linklaters berät innogy bei Spin-Off und Kapitalrunde von Energiehandelsplattform Conjoule

Linklaters hat innogy bei dem Spin-Off der Peer-to-Peer Energiehandelsplattform Conjoule sowie der anschließenden Kapitalrunde beraten. Die Investition erfolgte im Rahmen einer Finanzierungsrunde im Gesamtvolumen von 4,5 Millionen Euro, bei der sich außer innogy auch der japanische Energiekonzern TEPCO an dem Unternehmen beteiligt hat.

Conjoule entwickelt einen Blockchain-basierten Peer-to-Peer Marktplatz für Produzenten und Abnehmer erneuerbarer Energien sowie für Eigentümer von Batterien und anderen Speichermöglichkeiten ohne die Zwischenschaltung klassischer Intermediäre. Conjoule fungiert dabei als Vermittler zwischen den lokalen Marktteilnehmern und vereinfacht den Transferprozess. Betreiber von Photovoltaikanlagen können sich über die Conjoule-Plattform selbst aussuchen, wen sie im Rahmen eines dezentralen Netzes mit ihrem nachhaltig erzeugten Strom versorgen möchten. Zu den lokalen Abnehmern gehören unter anderem Schulen, Wasserwerke oder Supermärkte. Die Erzeuger profitieren dabei von einem erleichterten Zugang zum Energiemarkt und geringeren Transaktions- und Abwicklungskosten.

Das Unternehmen Conjoule entstand ursprünglich im innogy Innovation Hub. Ziel des innogy Innovation Hub ist es, an digitalen, plattformbasierten Geschäftsmodellen in den Bereichen Energieversorgung und -dienstleistungen zu partizipieren und das bestehende innogy-Portfolio um innovative Produkte und Dienstleistungen zu ergänzen. Tokyo Electric Power Company Holdings, Inc. (TEPCO) ist der größte Energieversorger in Japan mit mehreren Millionen Privat- und Geschäftskunden.

Linklaters beriet unter Federführung von Dr. Florian Harder (M&A/Private Equity, München). Weitere Teammitglieder waren Dr. Jann Jetter (Steuerrecht), Korel Kaplan (M&A/Private Equity), Dr. Niclas von Woedtke (M&A/Private Equity), Ingo Sappa (Arbeitsrecht) und Jeannine Natalie Birr (Corporate/M&A) (alle München).