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Tax Alert.

Unser themenbezogener Newsletter informiert Sie ausführlich und praxisnah zu Inhalten aus Gesetzgebung, Verwaltung oder Rechtsprechung. Zum Öffnen der Dokumente klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link am Ende des Beitrags. 


Publikationen von Linklaters in englischer Sprache finden Sie hier.

EU VAT: Cross-border chain transactions in the single market under scrutiny Court of Justice of the EU decision in Toridas UAB

A recently published decision of the Court of Justice of the EU (the “Court”) gives rise for businesses involved in chain transactions in the EU (a chain consisting of two or more successive supplies of goods for the same consignment of goods) to review their zero-rated intra-community supplies of goods (“i.c. supplies”) under Article 138 of VAT Directive 2006/112 (the “Directive”) as well as triangulation supplies under the “EU simplification scheme”. They may have to revisit and adjust their VAT filing and VAT registration positions taken and more generally the VAT treatment they apply to cross-border chain transactions.

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German VAT treatment of inbound “consignment stock supplies”.

Federal Tax Court decision likely to ease VAT compliance burden for foreign EU suppliers
A recently published decision of the German Federal Tax Court (hereinafter referred to as “BFH”) dealing with the VAT treatment of EU cross-border supplies of consignment stock may reduce German VAT compliance obligations drastically for foreign EU suppliers.

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Gesetz zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und -verlagerungen vom Bundestag und Bundesrat verabschiedet.

Am 1. Dezember 2016 haben der Bundestag und am 16. Dezember 2016 der Bundesrat das sog. BEPS 1-Umsetzungsgesetz verabschiedet. Es handelt sich hierbei um den ersten Schritt des deutschen Steuergesetzgebers zur Umsetzung der von der OECD im Auftrag der G20 entwickelten Handlungsempfehlungen zur Bekämpfung von Gewinnkürzungen und Gewinnverlagerungen („Base Erosion and Profit Shifting", „BEPS") in innerstaatliches Steuerrecht. Darüber hinaus werden EU-rechtliche Vorgaben zum automatischen Informationsaustausch über grenzüberschreitende steuerliche Vorbescheide und Vorabverständigungsverfahren (sog. Tax Rulings) umgesetzt. Schließlich hat der Gesetzgeber die Gelegenheit genutzt, um aus Sicht der Finanzverwaltung unliebsame neuere BFH-Rechtsprechung im Bereich des internationalen Steuerrechts und der Gewerbesteuer zu korrigieren sowie Maßnahmen einzuführen, mit denen bestimmte Steuergestaltungen zukünftig verhindert werden sollen. Das verabschiedete Gesetz geht über die im Regierungsentwurf vorgesehenen Maßnahmen deutlich hinaus. Es ist davon auszugehen, dass im nächsten Jahr weitere Gesetze zu den anderen BEPS Maßnahmen folgen werden.

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First Tax Act on implementation of BEPS Proposals and Mutual Administrative Cooperation Directive passed.

On 16 December 2016, the so-called BEPS 1-Implementation Act passed the German Federal Council of States (Bundesrat) following the earlier approval by the German Parliament (Bundestag) on 1 December 2016. The Act is Germany’s first step in the implementation into German domestic tax law of the recommendations for actions proposed by the OECD/G20 that were designed to prevent base erosion and profit shifting ("BEPS"). It also introduces specifications under the EU Mutual Administrative Cooperation Directive for an automatic exchange of information on "Tax Rulings" and advance pricing arrangements. Further changes were made as a reaction to recent decisions of the Federal Court of Finance (Bundesfinanzhof – "BFH") in the areas of international tax law and trade tax and to prevent certain tax planning strategies. The Act goes well beyond the measures proposed in the previously released government implementation plan. Further legislation on other BEPS measures is expected to follow in the next year. Also, on 16 December 2016, the German Federal Council of States (Bundesrat) approved the Act on the Further Development of the Corporate Tax Loss Utilization, which we will discuss in a separate Tax Alert.

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Gesetz zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften verabschiedet.

Nachdem der Bundestag bereits am 1. Dezember 2016 das Gesetz zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften verabschiedet hatte, stimmte am 16. Dezember 2016 auch der Bundesrat dem Gesetz zu. Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften wird ein neuer § 8d KStG eingeführt. Durch die Einführung soll es Körperschaften bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen und zusätzlich zu den bereits bestehenden Ausnahmetatbeständen ermöglicht werden, im Zeitpunkt eines schädlichen Beteiligungserwerbs im Sinne des § 8c KStG vorhandene sog. nicht genutzte Verluste auch weiterhin zu nutzen. Voraussetzung hierfür ist u.a., dass der Geschäftsbetrieb der Körperschaft nach dem schädlichen Beteiligungserwerb erhalten bleibt und eine anderweitige Nutzung des entstehenden sog. fortführungsgebundenen Verlustvortrags ausgeschlossen ist. Die Neuregelung soll insbesondere für solche Unternehmen Bedeutung haben, die zur Fortführung eines bestehenden Geschäftsbetriebs neues Eigenkapital beschaffen müssen und bei denen es in diesem Zusammenhang zu einer Veränderung der Beteiligungsverhältnisse kommt (z.B. Start-ups, Sanierungsfälle).

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Rules for the preservation of losses in case of a continuation of business enacted.

Law on the further development of the offsetting of tax losses of corporations passed by German Federal Parliament and Federal Council

After the German Federal Parliament (Bundestag) had already passed the "Law on the further development of the offsetting of tax losses of corporations" on 1 December 2016, the German Federal Council (Bundesrat) also approved the law on 16 December 2016. The law was published in the Federal Law Gazette on 23?December 2016.

A new Sec. 8d German Corporate Income Tax Act (Körperschaftsteuergesetz – "KStG") is being introduced with the Law on the further development of the offsetting of tax losses of corporations. The purpose of the new provision is to enable corporations to continue utilising so-called unused losses existing at the time of a harmful acquisition of a participation within the meaning of Sec. 8c KStG (schädlicher Beteiligungserwerb) – provided certain requirements are met. The new provision applies in addition to the already existing exemptions.

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Wertpapiergeschäfte über den Dividendenstichtag: BMF-Schreiben zur wirtschaftlichen Zurechnung der Wertpapiere

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat mit Schreiben vom 11. November 2016 zur Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums nach § 39 AO bei Wertpapierdarlehen und anderen Wertpapiergeschäften Stellung genommen. Das BMF-Schreiben war im Hinblick auf den Umgang mit sog. Cum/Cum-Transaktionen mit Spannung erwartet worden. Im Wesentlichen konkretisiert das BMF die Kriterien, welche der BFH in seinem Urteil vom 18. August 2015 für die Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums bei Wertpapierdarlehen aufgestellt hatte (vgl. hierzu auch jüngst FG Nürnberg vom 11. August 2016).

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Securities transactions over the dividend record date: Federal Ministry of Finance circular on economic attribution of securities

On 11 November 2016 the German Federal Ministry of Finance (BMF) has issued a circular letter on the attribution of economic ownership (sec. 39 AO) in case of stock-lending and other securities transactions. The circular letter was eagerly awaited, particularly in view of the tax treatment of so-called cum/cum-transactions. The BMF circular mainly deals with the interpretation of the criteria for the allocation of economic ownership in stock lending transactions established by the German Federal Tax Court (BFH) in its judgement dated 18 August 2015 (in this regard please also refer to the recent decision of the Lower Tax Court Nuremberg dated 11 August 2016).

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Erbschaftsteuerreform vor der Verabschiedung

Nach der Einigung im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat soll das „Gesetz zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts“ nach zustimmenden Beschlüssen des Bundestages und des Bundesrates (voraussichtlich am 14.10.2016) verabschiedet werden. Das Gesetz tritt rückwirkend zum 01.07.2016 in Kraft.

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Erbschaftsteuerreformgesetz vom Bundestag verabschiedet

Der Bundestag hat am 24.06.2016 das „Gesetz zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts“ verabschiedet. Sollte der Bundesrat in seiner Sitzung am 08.07.2016 dem Gesetz zustimmen, soll es (rückwirkend) zum 01.07.2016 in Kraft treten.

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Umsetzung von BEPS in nationales Recht nimmt Gestalt an

Am 01.06.2016 hat BMF den Referentenentwurf eines „Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und -verlagerungen“ veröffentlicht. Neben den Maßnahmen zur EU-rechtlichen Umsetzung insbesondere des Informationsaustauschs in Bezug auf sog. Tax Rulings handelt sich hierbei um den ersten Schritt des deutschen Steuergesetzgebers zur Umsetzung der von der OECD im Auftrag der G20 entwickelten Handlungsempfehlungen zur Bekämpfung von Gewinnkürzungen und Gewinnverlagerungen („Base Erosion and Profit Shifting“, „BEPS“) in innerstaatliches Steuerrecht.

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Implementation of BEPS into national legislation takes shape

On 1 June 2016, the BMF has published its draft of the “Act implementing the amendments of the Mutual Administrative Cooperation Directive and of further measures to counter base erosion and profit shifting”. This draft is a first step of the German tax legislator to implement the recommendations for actions developed by the OECD on behalf of the G20 to prevent base erosion and profit shifting (BEPS) into German domestic tax law. The main objectives are to combat harmful tax practices, improve transfer pricing documentation, introduce country-by-country reporting requirements and to implement the new EU directive on the mandatory automatic exchange of cross-border tax rulings.

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Investmentsteuerreformgesetz: Referentenentwurf des Investmentsteuerreformgesetzes veröffentlicht

Am 17.12.2015 hat das Bundesministerium der Finanzen den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform der Investmentbesteuerung („InvStRefG“) veröffentlicht („Referentenentwurf“). Der Entwurf stimmt konzeptionell mit dem am 22.07.2015 veröffentlichten Diskussionsentwurf („Diskussionsentwurf“) weitgehend überein (s. hierzu bereits unseren Tax Alert vom 27.07.2015) und sieht im Kern eine am 01.01.2018 in Kraft tretende grundlegende Reform des aktuell gültigen Investmentsteuergesetzes („InvStG“) vor. Er enthält jedoch auch eine ganze Reihe von zum Teil durchaus erfreulichen Änderungen im Vergleich zum Diskussionsentwurf. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die Verringerung der sog. Vorabpauschale und die Anhebung der Teilfreistellungssätze hervorzuheben.

Zugleich enthält der Referentenentwurf auch einige Änderungen des aktuellen InvStG, die unmittelbar mit der Verabschiedung des Gesetzes in Kraft treten sollen. Hierzu zählen vor allem eine Regelung zur europarechtlichen Konformität der Pauschalbesteuerung sowie die Verlängerung des aktuellen Fondsgrandfathering.

Positiv hervorzuheben ist, dass die Einführung einer Steuerpflicht für Streubesitzveräußerungsgewinne (jedenfalls vorerst) nicht weiterverfolgt wird und die Regelung dementsprechend gestrichen wurde.

Allerdings sieht der Referentenentwurf eine sehr weitgehende, verschärfende Regelung zu Anrechenbarkeit bzw. Erstattung von Kapitalertragsteuer auf Dividenden vor, die der Verhinderung der Umgehung der Dividendenbesteuerung bei sog. Cum/Cum-Geschäften dienen soll. Danach hängt die Anrechenbarkeit bzw. Erstattung zukünftig davon ab, dass der Steuerpflichtige die Aktien für einen Mindestzeitraum hält und dabei ein Mindestmaß an wirtschaftlichem Risiko trägt.

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Tax Alert. Ministerial Draft of the German Investment Tax Reform Act published.

On 18 December 2015, the German Federal Ministry of Finance (Bundesministerium der Finanzen – ‘BMF’)) published a further draft ("Ministerial Draft") (Referentenentwurf) of the Investment Tax Reform Act (Gesetz zur Reform der Investmentbesteuerung – ‘GITRA’). Conceptually, this draft corresponds largely to the draft for discussion purposes published on 22 July 2015 ("Discussion Draft") (Diskussionsentwurf) (please refer to our Tax Alert dated July 2015) and essentially provides for a fundamental reform of the current German Investment Tax Act (Investmentsteuergesetz – ‘GITA’) coming into force as of 
1 January 2018. Compared to the Discussion Draft, however, the Ministerial Draft also contains a number of – partly quite positive – amendments. In this connection, in particular a reduction of the so-called advance lump-sum amount (Vorabpauschale) and an increase of the (lump-sum) tax exemption rates under the newly implemented partial exemption regime (Teilfreistellungssätze) are to be highlighted.

The Ministerial Draft also contains several amendments of the current GITA to take effect immediately upon adoption of the Act. Those amendments comprise, in particular, a provision for the alignment of the lump sum taxation (Pauschalbesteuerung) with European law as well as a prolongation of the current grandfathering provisions for funds.

Further it has to be highlighted that the formerly contemplated taxation of capital gains from the disposal of minority shareholdings (<10%) as included in the Discussion Draft is no longer being pursued (at least for the time being) and that therefore the respective provision has been deleted.

However, the Ministerial Draft provides for a far-reaching, detrimental provision aiming at tackling structures regarding tax credit or refund of withholding tax on dividends under so-called cum/cum transactions. According to this provision, the tax credit or refund requires that the taxpayer holds the shares for a minimum period and bears a minimum level of economic risk.

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