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Der Klimawandel stellt für die Wirtschaft eine ernstzunehmende Herausforderung dar. Seine Auswirkungen sind bereits deutlich erkennbar und haben inzwischen auch den Gesetzgeber auf den Plan gerufen. Von unseren Mandanten verlangt dies teils erhebliche Veränderungen der Geschäftsabläufe.

Unser fachbereichsübergreifendes Team bietet Ihnen eine zeitnahe und umfassende Beratung, um finanzielle Risiken abzufedern und um von neuen Chancen profitieren zu können.

Wir haben die fortdauernden Reformen des Energiewirtschaftsrechts konstant im Blick und können Ihnen so passgenaue Beratung z. B. bei der Optimierung des Energiebezugs, bei der Erzeugung von Strom (zum Eigenverbrauch), zu Fragen der Kraft-Wärme-Kopplung oder bei der Teilnahme am Lastmanagement bieten. All diese Themen sind in jüngerer Zeit Gegenstand gesetzgeberischer Maßnahmen getrieben vom Ziel gewesen, den Klimaschutz zu erhöhen.

Schließlich wurde mit dem Bundes-Klimaschutzgesetz erstmals ein Klimaschutzziel auf nationaler Ebene gesetzlich festgeschrieben, nämlich die Minderung von Treibhausemissionen von mindestens 55% bis zum Zieljahr 2030 im Vergleich zu 1990. Zwar sind die Klimaziele des Klimaschutzgesetzes für Unternehmen nicht direkt verbindlich. Allerdings müssen sie von Trägern öffentlicher Aufgaben bei ihren Planungen und Entscheidungen stets berücksichtigt werden. Dies könnte ein Einfallstor für umweltrechtlich begründete Klagerechte in zahlreichen unternehmerischen Tätigkeitsfeldern bieten.

Insgesamt ist zu beobachten, dass der Klimawandel zusehends die Gerichte beschäftigt. Die meisten Klagen richten sich gegen Regierungen oder zwischenstaatliche Institutionen, zunehmend geraten aber auch Unternehmen in den Fokus von NGOs und Aktivisten. Darüber hinaus sind schon heute diverse Aktionärs- und Anlegerklagen anhängig, die darauf abzielen, Unternehmen zu verpflichten, umfassend über ihre Nachhaltigkeitsstrategie und ihre Nachhaltigkeitsrisiken zu informieren. Da die Vergabe von Aufträgen und Finanzmitteln vermehrt an ESG-Kriterien geknüpft wird, wird die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierzu gemachten Angaben zunehmend in einen rechtlichen Fokus geraten und kann dabei ggf. der Vorwurf erhoben werden, einzelne Unternehmen würden sich nachhaltiger darstellen als sie tatsächlich sind („greenwashing“). Das kann ein Angriffspunkt für Klagen von Investoren, Aktionären, Wettbewerbern oder Geschäftspartnern sein. Hieran wiederum werden sich naturgemäß D&O-Klagen der betroffenen Unternehmen gegen ihre Geschäftsleiter und Organe anschließen. Schließlich besteht auch ein nicht unerhebliches Risiko, dass Unternehmen ins Visier von Staatsanwälten und Aufsichtsbehörden geraten, die sich in jüngster Zeit vermehrt für Aussagen von Unternehmen im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Klimawandels auf deren Geschäftsmodell und dem Umgang mit ESG-Standards interessieren. Unsere Spezialisten auf diesen Gebieten erläutern Ihnen gern näher die Zusammenhänge und Risiken.


Unser Angebot für Sie





  • Berücksichtigung komplexer energierechtlicher Implikationen im Rahmen von Transaktionen
  • Zukunftsgerichtete Entwicklung von Energieversorgungs- und Erzeugungskonzepten
  • Beratung zur Berücksichtigung klimaschutzbezogener Anforderungen, auch im Rahmen von Transaktionen
  • Beratung zu Emissionshandelsverträgen, u. a. auf Grundlage von Produktanhängen zu Standard-Rahmenverträgen (z. B. EFET General Agreement, ISDA Master Agreement und Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte)
  • Beratung zur Realisierung von Anlagen im Zusammenhang mit der Energiewende (Stromtrassen, Windparks, Solarparks, Geothermieprojekte)
  • Beratung zu Haftungsrisiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel
  • Climate Change Litigation

Ihre Ansprechpartner


Dr. Markus Appel
Partner, Umwelt- und Planungsrecht

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Alexandros Chatzinerantzis
Partner, Head of Dispute Resolution Division Germany

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Dr. Jörg Fried
Counsel, Kapitalmarktrecht


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Dr. Julia Grothaus
Partnerin, Dispute Resolution

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Thomas Schulz
Partner, Gesellschaftsrecht/M&A

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