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Linklaters berät Commerzbank

Linklaters berät Commerzbank bei neuem Refinanzierungsprogramm und erster Emission von EUR 500.000.000.

Linklaters hat die Commerzbank bei der ersten deutschen Auflegung eines strukturierten Programms zur Emission gedeckter Schuldverschreibungen auf vertraglicher Basis mit programmweiter Garantie (sogenanntes „Structured Covered Bond Programme“) und der ersten Emission unter dem Programm beraten. Die jeweils von der Commerzbank auszugebenden Schuldverschreibungen werden durch die Garantie einer Zweckgesellschaft besichert, die wiederum durch Darlehen an kleine und mittlere Unternehmen gedeckt ist.

Wirtschaftlich weist das Programm Ähnlichkeiten zur Struktur von Pfandbriefen auf. Bei der Besicherung wird das Refinanzierungsregister genutzt, um die an die Zweckgesellschaft abgetretenen Darlehensansprüche im Insolvenzfall der Emittentin aussondern zu können. Damit stellt diese neue Form der gedeckten Schuldverschreibungen eine Alternative zu unbesicherten Bankanleihen dar, bei denen die Anleger im Insolvenzfall lediglich einfache Insolvenzgläubiger sind. Gleichzeitig bieten Structured Covered Bonds Banken eine weitere Möglichkeit der Refinanzierung. Das Volumen der ersten Emission zeigt das große Interesse von Investoren.

Linklaters‘ Beratungstätigkeit umfasste die rechtliche Strukturierung und Dokumentation der gesamten Programm- und Besicherungsstruktur. „Es handelt sich um das erste Structured Covered Bond-Programm unter deutschem Recht, das die Garantie einer Zweckgesellschaft nutzt. Wir haben bei der Transaktion also erfolgreich Neuland beschritten“, erklärt Linklaters-Counsel Dr. Burkhard Rinne. „Dem Programm kann sicherlich eine Signalwirkung für den gesamten deutschen Markt zukommen."

Linklaters beriet unter Federführung von Dr. Burkhard Rinne (Capital Markets, Frankfurt). Weitere Teammitglieder waren Dr. Kurt Dittrich, Oliver Dreher (beide Capital Markets, Frankfurt), Florian Lechner (Tax, Frankfurt), Barbara Lauer, Claudia Grabbe (beide Capital Markets, Frankfurt), Dr. Martin Haisch (Tax, Frankfurt), Olga Bergmann und Jördis Harbeck (beide Capital Markets, Frankfurt).