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Linklaters berät die Siemens AG beim Ausstieg aus dem Joint Venture Primetals Technologies

Linklaters hat die Siemens AG bei der Veräußerung ihrer Gesellschaftsanteile der Primetals Technologies, Ltd. an Mitsubishi-Hitachi Metals Machinery (MHMM) beraten. MHMM ist ein Unternehmen der Mitsubishi Heavy Industries (MHI)-Gruppe. Der Mehrheitseigentümer MHMM übernimmt dadurch die 49 Prozent Beteiligung der Siemens AG an dem Gemeinschaftsunternehmen. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden und wird für Anfang des Jahres 2020 erwartet.

Die Siemens AG und MHMM gründeten das Joint Venture im Januar 2015, unter anderem durch die Einbringung von Teilen der Siemens-Tochter VAI. Linklaters hatte schon damals an der Seite von Siemens gestanden.

Primetals Technologies blickt auf eine lange Innovationsgeschichte im Bereich der Metallerzeugung zurück, die von seinen Vorgängerunternehmen Mitsubishi-Hitachi Metals Machinery und Siemens VAI geprägt wurde. Das Unternehmen ist ein weltweit führender Partner für Engineering, Anlagenbau und Lifecycle-Services für die Metallindustrie. Es bietet ein ganzheitliches Technologie-, Produkt- und Serviceportfolio mit integrierter Elektrik, Automatisierung und Umweltlösungen. Ziel der Gründung im Jahre 2015 war die stärkere Zusammenarbeit im Bereich des Maschinenbaus für die Metallindustrie und die Etablierung eines Gemeinschaftsunternehmens von MHI und der Siemens AG, das für technische Leistungsfähigkeit und Business Excellence steht.

Linklaters beriet unter Federführung von Dr. Timo Engelhardt  (Gesellschaftsrecht/M&A, München). Zum Kernteam gehörten Martin Schunke (Gesellschaftsrecht/M&A, München), Derek Tong (Mainstream Corporate, London) und Erik Venot (Competition/Antitrust, Brüssel).