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Linklaters berät Grünenthal im Zusammenhang mit der Finanzierung eines Vertrags über USD 922 Mio. mit Astra Zeneca für Nexium und Vimovo

Grünenthal gab heute bekannt, dass es die europäischen Rechte an Nexium und die globalen Rechte (ohne USA und Japan) an Vimovo für 922 Millionen US-Dollar (811 Millionen Euro) von AstraZeneca erworben hat. Nexium (Esomeprazole) ist ein Protonenpumpen-Inhibitor (PPI), der die Produktion von Magensäure bei Patienten mit gastroösophagealen Refluxerkrankungen und Geschwüren reduziert. Das Medikament ist für eine Reihe von Indikationen zugelassen, darunter die Vorbeugung und Behandlung von Magengeschwüren, die durch schmerzlindernde, nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) hervorgerufen werden. Vimovo ist ein Kombinationspräparat aus Naproxen, einem schmerzlindernden NSAR, und Esomeprazol, dem gleichen gastroprotektiven Wirkstoff wie in Nexium. Vimovo ist für die symptomatische Behandlung von Arthrose, rheumatoider Arthritis und ankylosierender Spondylitis bei Patienten indiziert, die Gefahr laufen, NSAR-assoziierte Magengeschwüre und/oder Duodenalgeschwüre zu entwickeln.

Laut Vertrag wird Grünenthal die exklusiven Rechte zur Vermarktung von Nexium für die zugelassenen Indikationen in 33 europäischen Ländern übernehmen. Nexium generiert auch nach Ablauf des Patentschutzes weiterhin signifikante Umsätze. Der Gesamtumsatz von Nexium für die vertraglich vereinbarten Märkte betrug 2017 248 Millionen US-Dollar (220 Millionen Euro). Grünenthal erhält darüber hinaus die globalen Vermarktungsrechte für Vimovo mit Ausnahme der USA und Japan. Vimovo ist in über 30 Ländern erhältlich und in den meisten europäischen Märkten bis 2025 patentrechtlich geschützt. Vimovo erzielte 2017 einen Umsatz von 79 Millionen US-Dollar (70 Millionen Euro) in den vertraglich vereinbarten Märkten.

Linklaters hat Grünenthal im Rahmen der Finanzierung dieser Transaktion extern rechtlich beraten.

Für Linklaters waren Dr. Neil George Weiand (Partner), Dr. Urs Lewens (Counsel) und Moritz Hechenrieder (Associate), alle Banking (Frankfurt), tätig.

Grünenthal wurde inhouse durch Sebastian Köhler (General Counsel), Sabine Kruth (Inhouse Counsel Finance) und Claudia Schmidt (Inhouse Counsel M&A) beraten.