Dr. Julia Grothaus

Dr. Julia Grothaus

Partnerin, Litigation, Arbitration & Investigations, Frankfurt

Überblick

Beruflicher Werdegang

Ausbildung und Qualifikationen

Veröffentlichungen

Überblick

Dr. Julia Grothaus vertritt Unternehmen in komplexen Auseinandersetzungen vor staatlichen Gerichten, in internationalen Schiedsverfahren und bei außergerichtlichen Konfliktlösungen.

 Als Leiterin des deutschen und Co-Leiterin des europäischen ESG-Teams von Linklaters koordiniert Dr. Julia Grothaus das ESG-Beratungsangebot der Kanzlei, das – national und international – das gesamte Spektrum an Nachhaltigkeitsthemen und -aspekten abdeckt. Ihre eigene Beratungspraxis fokussiert insbesondere auf die mit Nachhaltigkeitsfragen verbundenen Haftungsrisiken (Sorgfaltspflichten in Lieferketten, Greenwashing, Klimaschutzklagen etc.).

Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stehen kartellrechtliche Auseinandersetzungen sowie Post-M&A- und gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten (einschließlich Organhaftung, Joint Venture-Streitigkeiten und Konflikten im Zusammenhang mit Übernahmen). Weitere Schwerpunkte bilden vertragsrechtliche Streitigkeiten und Vertragsgestaltung.

Sie berät insbesondere Unternehmen aus dem Automobil-, Konsumgüter-, Industrie-, Banken- sowie Technologiesektor.

Als Mitglied der globalen Innovation Steering Group und des deutschen Legal Operations Committee arbeitet Dr. Julia Grothaus zudem stetig daran, dass wir unseren Mandanten Effizienzsteigerungen und Qualitätsverbesserungen in der Mandatsbearbeitung anbieten können (etwa durch Einsatz von Transaction Lawyern und Legal Project Managern, aber auch durch den Einsatz moderner Legal Tech Tools).

Law.com International zählt Dr. Julia Grothaus zu den 25 Rising Stars amongst Europe’s Best Up-and-Coming Female Lawyers 2022, JUVE nahm sie 2023 in die Liste der „40 under 40“ auf.

Ausgewählte Mandate 
  • Verschiedene multinationale Konzerne: Beratung zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und zur Vermeidung von Greenwashing
  • Deutscher Automobilhersteller: Beratung zu ESG-Themen im Rahmen eines Börsengangs.
  • Deutsche Bank: Beratung im Zusammenhang mit den von der Kirch-Gruppe angestrengten Klageverfahren.
  • Deutsche Oppenheim Family Office: Vertretung in einem Organhaftungsverfahren gegen ehemalige persönlich haftende Gesellschafter und Beratung im Zusammenhang mit außergerichtlichen Vergleichsverhandlungen.
  • Flex-N-Gate: Vertretung in einem Post-M&A-Schiedsverfahren gegen ein deutsches DAX-Unternehmen und Beratung zu parallelen Rechtsstreitigkeiten in den USA.
  • Japanisches Baustoffunternehmen: Vertretung in einem Post-M&A-Schiedsverfahren gegen verschiedene Versicherer im Rahmen eines komplexen W&I-Versicherungsprogramms (Streitwert: € 270 Mio.) und Beratung zu parallelen Rechtsstreitigkeiten.
  • Ein internationales Lebensmittelunternehmen: Vertretung in einem Post-M&A-Schiedsverfahren und parallelem Schiedsgutachterverfahren
  • Air France KLM: Beratung bei der Abwehr von Kartellschadensersatzansprüchen in Verbindung mit dem Luftfrachtkartell (Streitwert: € 3 Mrd.).
  • Saint-Gobain: Verteidigung gegen verschiedene kartellrechtliche Schadenersatzklagen von Autoherstellern und Versicherern im Zusammenhang mit dem Autoglaskartell.
  • Ein weltweit führender Automobilzulieferer: Beratung bei kartellrechtlichen Schadenersatzklagen nach Kartelluntersuchungen in Deutschland und weltweit.
  • Ein weltweit führendes Zahlungstechnologieunternehmen: Beratung und Vertretung bei der Abwehr von kartellrechtlichen Beseitigungs- und Schadensersatzansprüchen.

Beruflicher Werdegang

Dr. Julia Grothaus hat Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld und der Universität zu Köln studiert, wo sie später auch promoviert hat. 

Sie spricht Deutsch und Englisch.

Ausbildung und Qualifikationen

Dr. Julia Grothaus hat Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld und der Universität zu Köln studiert, wo sie später auch promoviert hat. 

Sie spricht Deutsch und Englisch.

Veröffentlichungen

Dr. Julia Grothaus veröffentlicht regelmäßig Artikel in deutschen und englischsprachigen Fachzeitschriften und Handbüchern. Zuletzt erschienene Veröffentlichungen sind u.a.:

  • Fortlaufend: Blog Posts zu Nachhaltigkeitsthemen auf Sustainable Futures, unserem globalen ESG Blog
  • „Die Bedeutung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes für Kreditinstitute“, DB-Beilage „Environment – Social – Governance 2022“, Seite 24 (gemeinsam mit Dr. Frederik Winter)
  • „Unternehmensverantwortung in Lieferketten – Status quo und Ausblick“, DB-Beilage „Environment – Social – Governance 2021“, Seite 20 (gemeinsam mit Alexandros Chatzinerantzis)
  • „Tort prevails over contract for deciding jurisdiction in abuse of dominance cases: The CJEU’s judgment in Wikingerhof v. Booking.com”, LinkingCompetition, 2. Dezember 2020 (gemeinsam mit Dr. Georg Haas) 
  • „Who cares wins“, Börsen-Zeitung Spezial vom 25. November 2020 (gemeinsam mit Alexandros Chatzinerantzis)
  • „Keine sekundäre Darlegungslast des Kartellgeschädigten im Hinblick auf die näheren Umstände seiner Preiskalkulation („Schienenkartell IV“)“, BGH, 19. Mai 2020 – KZR 8/18, EWiR 2021, 91-92 (gemeinsam mit Dr. Georg Haas)
  • Legal 500 comparative guide on Competition Litigation“, 2022 (gemeinsam mit Dr. Rupert Bellinghausen und Hannes Ingwersen)
  • ,Sammelklagen' als Inkassodienstleistung - Das letzte Kapitel? - Zugleich Besprechung LG München I v. 7.2.2020 - 37 O 18934/17, ZIP 2020, 1673 (LS), und LG Hannover v. 4.5.2020 - 18 O 50/16", ZIP 2020, 1797-1803 (gemeinsam mit Dr. Georg Haas) 
  • „Haftung der Kartellanten auch gegenüber nicht am betroffenen Markt als Anbieter oder Nachfrager tätigen Personen“, EuGH, 12. Dezember 2019 – C-435/18 (Otis Gesellschaft m.b.H. u. a. gegen Land Oberösterreich u. a.), EWiR 2020, 61-62 (gemeinsam mit Dr. Georg Haas)
  • „Zivilprozessrecht: Zur Bestimmung des Deliktsgerichtsstands am Erfolgsort in Kartellschadensersatzverfahren“, EuGH, Urteil vom 29. Juli 2019 – C-451/18 (Tibor-Trans Fuvarozó és Kereskedelmi Kft./DAF Trucks NV), EuZW 2019, 794-796 (gemeinsam mit Dr. Georg Haas)
  • „Kein Anscheinsbeweis bei Quoten- und Kundenschutzkartell für Schadenseintritt oder Kartellbefangenheit einzelner Aufträge („Schienenkartell“)“, BGH, 11. Dezember 2018 - KZR 26/17, EWiR 2019, 253-254 (gemeinsam mit Dr. Rupert Bellinghausen)
  • „Zur Verjährungshemmung und Verzinsung von Kartellschadensersatzansprüchen in Altfällen („Grauzementkartell II“)“, BGH, 12. Juni 2018 - KZR 56/16, EWiR 2018, 509-510 (gemeinsam mit Dr. Rupert Bellinghausen) 
  • „The judgment of the CJEU in Slovak Republic v. Achmea B.V.: intra-EU BITs incompatible with EU law“, Arbitration.Links, 13. März 2018 (gemeinsam mit Dr. Rupert Bellinghausen) 
  • „Do arbitration clauses catch cartel damages claims?“, Arbitration.Links, 9. Januar 2018 (gemeinsam mit Dr. Rupert Bellinghausen)
  • „Erstes Urteil zum Lkw-Kartell – Rückenwind für Kartellgeschädigte?“, NZKart 2018, 116 (gemeinsam mit Dr. Rupert Bellinghausen)
  • „Advocate General Wathelet endorses intra-EU BITs“, Arbitration.Links, 27. September 2017 (gemeinsam mit Dr. Rupert Bellinghausen)
  • „Post-award challenges to impartiality and independence in Germany“, Arbitration.Links, 13. September 2017 (gemeinsam mit Dr. Rupert Bellinghausen)
  • „Escalation Clauses: No Longer a Tripping Hazard for Arbitrations with Seat in Germany?“, Kluwer Arbitration Blog, 1. Dezember 2016 (gemeinsam mit Dr. Rupert Bellinghausen)
  • „The CJEU’s decision in CDC v Akzo Nobel et al: A Blessing or a Curse for Arbitrating Cartel Damage Claims?“, Kluwer Arbitration Blog, 31. Juli 2015 (gemeinsam mit Dr. Rupert Bellinghausen)
  • DIS Autumn Conference 2014: “Global Pond or Single Playing Field: How international should international arbitration really be?", SchiedsVZ 2015, 32
  • „When Does an Arbitration Agreement Have a Binding Effect on Non-Signatories? The Group of Companies Doctrine vs. Conflict of Laws Rules and Public Policy“, Kluwer Arbitration Blog, 30. Juli 2014 (gemeinsam mit Kirstin Schwedt)
  • „Inlandsvollstreckung mit Auslandswirkung – die inländische Vollstreckung von Handlungs- und Unterlassungsentscheidungen mit ausländischem Leistungsort“, Baden-Baden 2010 (zugleich Köln, Univ., Diss., Juni 2010)