Linklaters berät Acciona im Rahmen einer kombinierten Bar- und Sachkapitalerhöhung von Nordex

Linklaters hat Acciona S.A. (Acciona) im Rahmen einer kombinierten Bar- und Sachkapitalerhöhung von Nordex SE beraten. Insgesamt wurden 42.672.276 neue, auf den Inhaber lautende Stammaktien der Gesellschaft ohne Nennbetrag zum Bezugspreis von 13,70 Euro je Aktie ausgegeben, so dass sich ein Gesamtbruttotransaktionsvolumen der Kapitalerhöhung von ca. 584,6 Millionen Euro ergibt.

Die Bareinlagekomponente wurde vollständig durch ein Bankenkonsortium gezeichnet und erzielte einen Gesamtbruttoerlös von ca. 388 Millionen Euro. Die Sacheinlagekomponente, zu der Acciona sich verpflichtet hatte, umfasst ca. 196,6 Millionen Euro.

Mit Ausnahme von Acciona wurde sämtlichen Nordex-Aktionären ein mittelbares Bezugsrecht in der Weise gewährt, dass die Aktionäre für je elf Bestandsaktien vier neue Aktien zum Bezugspreis gegen Bareinlagen erwerben konnten. Acciona hatte sich verpflichtet, die Bezugsrechte für seinen derzeitigen Anteil am Grundkapital von 33,63 Prozent auszuüben und anstelle von Bareinlagen Darlehensforderungen gegen die Gesellschaft in Höhe von 196,6 Millionen Euro aus einem Gesellschafterdarlehen einzubringen.

Acciona S.A. ist ein spanischer Mischkonzern, der im Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau sowie auf dem Immobiliensektor tätig ist. Acciona ist an der Madrider Börse notiert. 

Nordex ist einer der größten Hersteller von Windenergieanlagen weltweit. Das Unternehmen ist im TecDAX und im MDAX der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

Linklaters beriet unter Federführung von Dirk Horcher (Partner, Gesellschaftsrecht/M&A, München) und Dr. Tim Johannsen-Roth (Partner, Gesellschaftsrecht/M&A, Düsseldorf). Weitere Teammitglieder sind Dr. Alexander Schlee (Partner, Kapitalmarktrecht, Frankfurt), Dr. Urs Lewens (Counsel, Banking, Frankfurt) und Alexander Pfeifer (Associate, Gesellschaftsrecht/M&A, Düsseldorf).