Die virtuelle Hauptversammlung – gekommen, um zu bleiben?

Was steht im Regierungsentwurf zur Einführung virtueller Hauptversammlungen für Aktiengesellschaften?

Mit der virtuellen Hauptversammlung steht Aktiengesellschaften seit April 2020 ein pandemietaugliches Versammlungsformat für ihre Aktionäre zur Verfügung. Und das soll nach den neuesten Entwicklungen auch so bleiben. Am 27. April 2022 hat die Bundesregierung dazu einen Gesetzentwurf beschlossen. Geplant ist, die aktuell bis Ende August 2022 befristeten Vorschriften in eine dauerhafte Regelung zu überführen. Dabei soll sich auch inhaltlich einiges ändern. Unter anderem sollen Aktionäre das Recht erhalten, sich live per Videokommunikation zu Wort zu melden und in der laufenden Versammlung Fragen und Anträge zu stellen. Zur Verfügung stehen soll das neue Format – nach Ablauf einer Übergangsfrist – allerdings nur noch solchen Gesellschaften, die vorab eine Opt-in-Regelung in ihre Satzung aufnehmen.

Alle wichtigen Informationen und Materialien zur geplanten Neuregelung fassen wir für Sie auf unserer Gesetzesvorhabenseite zusammen. Wie die gesetzlichen Änderungen im Detail aussehen sollen, können Sie in unseren änderungsmarkierten Lesefassungen der betroffenen Vorschriften nachschlagen.