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Chartered Opus erweitert Emissionsplattform für Indexzertifikate mit Linklaters

Linklaters hat die deutsche Emissions- und Produktionsplattform für strukturierte Produkte Chartered Opus bei der Erweiterung ihrer Verbriefungsplattform für öffentliche Angebote beraten.

Durch eine innovative Emissionsstruktur erhalten Produktinitiatoren die Möglichkeit, Strategie-Indizes für ihre Kunden zu verbriefen. Die einzelnen Emissionen sind hierbei mit den Indexkomponenten unterlegt. Die unter dem Basisprospekt für aktien- und indexbezogenen Inhaberschuldverschreibungen begebenen Zertifikate können in Deutschland, Österreich und Luxemburg Kleinanlegern öffentlich angeboten werden. Die „Time-to-Market“ wird im Vergleich zu ETFs und Indexfonds signifikant reduziert.

Das Produktspektrum umfasst überdies klassische Partizipationszertifikate und Aktienanleihen. Diese können im Unterschied zu einer traditionellen Emission mit einer Vielzahl unterschiedlicher Referenzwertschuldner unterlegt werden. Das eröffnet Anlegern neue Refinanzierungsmöglichkeiten für den Referenzwertschuldner und ermöglicht es, Bonitäten zu diversifizieren und attraktive Bonitätsaufschläge zu nutzen.

Für Anleger transparent dargestellt ist zudem die Möglichkeit der Emittentin, Referenzwerte im Wege von Termingeschäften für den Anleger entsprechend des getroffenen Auszahlungsprofils abzusichern und Wertpapierdarlehen zur Sicherungsgestaltung zu nutzen. Als Luxemburger Aufsichtsbehörde hat die CSSF den Basisprospekt am 20. Dezember 2018 gebilligt.

Die unabhängige Emissions- und Produktionsplattform Chartered Opus ist einer der führenden Spezialisten für Zertifikate und strukturierte Produkte mit über 1 Milliarde Euro Open Interest. Professionellen Marktteilnehmern bietet das Luxemburger Unternehmen die Möglichkeit, verbriefte Konzepte und Produkte zur Eigenanlage oder für deren Kunden zu realisieren. Vorgegebene Vermögenswerte der Auftraggeber werden dabei durch Chartered Opus in einem neuen Produkt zusammengefasst und verbrieft. Das Luxemburger Verbriefungsgesetz ermöglicht es, die Bilanz eines Emittenten in einzelne Teilvermögen (jeweils ein Compartment) zu unterteilen.

 

Linklaters beriet unter Federführung von Dr. Christian Storck, Paul Springstein und Marius Matthias sowie Daniel Hannappel als weiteres Teammitglied (alle Capital Markets, Frankfurt).