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Linklaters berät LetterOne bei Zusammenschluss von Wintershall und DEA

Linklaters hat den DEA-Eigner LetterOne beim Zusammenschluss mit der BASF-Tochter Wintershall beraten. Die Fusion der beiden Traditionsunternehmen zu einem führenden unabhängigen europäischen Öl- und Gaskonzern stellt eine der größten M&A-Transaktionen im Jahr 2018 im Energiesektor sowie in Deutschland dar.

Das Joint Venture mit einem kombinierten Unternehmenswert von rund 21 Milliarden USD soll künftig unter dem Namen "Wintershall DEA" firmieren; mittelfristig ist ein Börsengang geplant. Der Anteil von BASF an dem kombinierten Unternehmen wird zunächst 67 Prozent der Stammaktien betragen, der von LetterOne 33 Prozent.

Der Unterzeichnung des Zusammenschlussvorhabens waren seit Abschluss des initialen Letter of Intent im Dezember 2017 monatelange Verhandlungen der beiden Parteien vorausgegangen, die vor allem im Zeichen der Verständigung über eine tragfähige Corporate Governance Struktur des Joint Ventures sowie geeignete Mechanismen zur Bewältigung geopolitscher Herausforderungen standen. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter verschiedenen, vor allem regulatorischen, Formalvorbehalten. Er wird gegenwärtig für das erste Halbjahr 2019 erwartet.

Linklaters beriet unter Federführung von Dr. Tim Johannsen-Roth (Corporate/ M&A, Düsseldorf) und Christopher Bremme (Corporate/Energierecht, Berlin). Weitere Teammitglieder waren Oliver Rosenberg (Tax, Düsseldorf), Pierre Zelenko (Competition/Antitrust, Paris), Richard Ginks (Projects, London), Peter Waltz, Dr. Alexander Schlee (beide Capital Markets, Frankfurt), Dr. Markus Appel (Öffentliches Recht, Berlin), Michal Hlásek (Banking, Frankfurt), Kirsten Placke (Tax, Düsseldorf), Dr. Ingo Klauß (Competition/Antitrust, Düsseldorf), Dr. Carl Friedrich von Laer, Dr. Eva Hennen (beide Corporate, Düsseldorf), Julia Sack (Energy/M&A, Berlin), Maxim Solomin (Corporate, Moskau), Christoph Barth (Competition/Antitrust, Düsseldorf), Katie Williams (Projects, London), Robert Kuhn (Banking, Frankfurt), Anna Burghardt (Öffentliches Recht, Berlin) und Neil Boyd (Dispute Resolution, Moskau).