Climate Change

Unternehmen auf der ganzen Welt bekommen die wirtschaftlichen und rechtlichen Auswirkungen des Klimawandels immer deutlicher zu spüren. Gesetzgeber und Gerichte weltweit reagieren schnell auf die rasant zunehmenden Veränderungen.

Grundsätzliche Fundamente unseres Wirtschafts- und Rechtssystems werden umgestaltet. Das stellt Sie und uns vor erhebliche Veränderungen unserer Geschäftsmodelle und -abläufe. Nur zu reagieren ist ein Risiko, das sich angesichts dieser gravierenden Veränderungen, insbesondere des öffentlichen und politischen Konsenses, niemand leisten sollte.

Wir bei Linklaters kennen die Themen und begleiten Sie zielgerichtet in diesem sich rasant verändernden Umfeld. Die erheblichen finanziellen und operativen Risiken, die bereits jetzt bestehen, behandeln wir proaktiv und mit der Erfahrung aus der Arbeit für viele unserer Mandanten. Kontrolliert und rechtzeitig adressierte rechtliche und gesellschaftliche Änderungen bringen fast immer mehr Chancen als Kosten.

Sprechen Sie mit uns über diese und weitere Themen.

  • Wir sind seit Jahren im Zentrum der fortdauernden Reformen des Energiewirtschaftsrechts beratend und gestaltend tätig. Unseren Mandanten bieten wir in hoher Regelmäßigkeit passgenaue Lösungen, wie etwa bei der Optimierung des Energiebezugs, der Erzeugung von Strom (zum Eigenverbrauch), zu Fragen der Kraft-Wärme-Kopplung oder bei der Teilnahme am Lastmanagement an. Gesetzgeberische Maßnahmen und immer aktivistischere gerichtliche Entscheidungen treiben hier zu Recht das Ziel, den Klimaschutz zu erhöhen.
  • Mit dem geänderten Umfeld muss sich auch Ihr Geschäftsmodell ändern. Die Anpassungen erfordern Restrukturierungen, Refinanzierungen, Arrondierungen Ihres Portfolios und den Zukauf oder Abverkauf von Aktivitäten. All das gehört schon immer zu unserem Kerngeschäft als Transaktionskanzlei. Wir wissen auch, dass in vielen Bereichen und so auch im Klimaschutz die reine Veräußerung von besonders klimabelastenden Teilen Ihres Unternehmens allein nicht genug sein kann.
  • Mit dem Bundes-Klimaschutzgesetz wurde erstmals ein Klimaschutzziel auf nationaler Ebene gesetzlich festgeschrieben. Dieses ging zwar noch nicht weit genug und wurde jüngst vom Bundesverfassungsgericht für teilweise verfassungswidrig befunden (dazu hier mehr), ein neues Gesetz wurde aber bereits verabschiedet. Die neue Fassung sieht ebenfalls keine direkte Verbindlichkeit für Unternehmen hinsichtlich der Klimaziele vor, allerdings wird von Behörden verlangt, dass sie bei ihren Planungen und Entscheidungen Klimaziele vorrangig berücksichtigen. Das ändert die Entscheidungsfindung und damit das Ergebnis für alle Betroffenen und könnte ein Einfallstor für umweltrechtlich begründete Klagen in zahlreichen unternehmerischen Tätigkeitsfeldern bieten.
  • Insgesamt beschäftigt der Klimawandel zunehmend die Gerichte auf globaler Ebene. Noch richten sich die meisten Verfahren gegen Regierungen oder zwischenstaatliche Institutionen. Nach und nach finden jedoch NGOs und Aktivisten Wege auch Unternehmen und ihren Beitrag zum Klimawandel in den Fokus von Klagen zu stellen. Sehr plastisch führt das die jüngste Entscheidung aus den Niederlanden in Sachen Milieudefensie u. a. / Royal Dutch Shell vor Augen. Dieser Fall ist aber sicher nicht der letzte und ähnliche Verfahren in anderen Jurisdiktionen zeigen (dazu hier mehr) das. Wir wissen, dass auch in Deutschland Verfahren gegen Private angestrebt werden und alle Unternehmen sollten sich darauf sehr gut vorbereiten. Abwarten ist auch kommunikativ keine Lösung.
  • Darüber hinaus sind schon heute diverse Aktionärs- und Anlegerklagen anhängig, die darauf abzielen, Unternehmen zu verpflichten, umfassend über ihre Nachhaltigkeitsstrategie und ihre Nachhaltigkeitsrisiken zu informieren. Da die Vergabe von Aufträgen und Finanzmitteln vermehrt an ESG-Kriterien geknüpft wird, werden auch die Richtigkeit und Vollständigkeit der hierzu gemachten Angaben vermehrt rechtlich an Bedeutung gewinnen. Jedes Unternehmen sollte den Vorwurf vermeiden, es stelle sich nachhaltiger dar als es tatsächlich sei („greenwashing“). Ganz abgesehen von dem Schaden, den der Ruf oder die Marke dadurch nehmen könnte, liefert „greenwashing“ auch Angriffspunkte für Klagen von Investoren, Aktionären, Wettbewerbern oder Geschäftspartnern.
  • Schließlich besteht auch ein erhebliches Risiko, dass Unternehmen ins Visier von Staatsanwälten und Aufsichtsbehörden geraten. Diese interessieren sich in jüngster Zeit vermehrt für Aussagen von Unternehmen im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Klimawandels auf deren Geschäftsmodell und dem Umgang mit ESG-Standards.

Wir sind mit all diesen Themen täglich beschäftigt und sprechen mit Ihnen gerne darüber, was Sie bewegt.

Unser Angebot für Sie

  • Bewältigung komplexer energierechtlicher Implikationen in Transaktionen
  • Zukunftsgerichtete Entwicklung von Energieversorgungs- und –erzeugungskonzepten
  • ESG-kompatible Investitionen im Energiesektor
  • Berücksichtigung klimaschutzbezogener Anforderungen in Geschäft und Transaktionen
  • Emissionshandelsverträge
  • Realisierung von Anlagen im Zusammenhang mit der Energiewende
  • Haftungsrisiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel
  • Climate Change Litigation

Chambers

Band 1 – Environmental,
Social & Governance Risk

Chambers Crisis & Risk
Management 2021, Global-wide

Linklaters is internationally recognised as leading the way in climate change law and in business and human rights, both in practice and in thought leadership.
Chambers Crisis & Risk Management 2021, Global-wide 

Aktuelles

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